Pitchmarken sind Platzwunden

Jeder Ball, der auf die Grasdecke knallt, hinterlässt einen Abdruck. Auf harten, trockenen Grüns und bei geringem Falltempo ist der meist kaum oder gar nicht zu sehen. Aus großer Höhe und bei weichen Grüns erzeugt das „Geschoss“ förmlich eine Platzwunde: Beim Aufprall des Balls werden die oberen Bodenschichten an die Ränder des Einschlaglochs gedrückt, die Grasnarbe faltet sich auf. Lücken in der Grasnarbe, beispielsweise durch schlecht oder nicht reparierte Pitchmarken, fördern unter anderem auch Gräserkrankheiten.

Pitchmarken ausbessern bedeutet: Ränder nach innen drücken

Die richtige Handhabung einer Pitchgabel wird vielfach missverständlich erklärt, ist aber einfach und naheliegend. So, wie bei einer Blessur der Haut die Wundränder zusammen geführt und geschlossen werden, so gilt es auch den vom Ball verursachten Krater zu schließen. Die Pitchgabel wird rund um das Einschlagloch mehrfach seitlich (45 Grad Winkel) in den Boden gesteckt und dann vorsichtig nach vorne gedrückt. Leichte Drehbewegungen sind dabei durchaus hilfreich. Abschließend wird die Fläche mit der Puttersohle geebnet.

Krankmeldung: Martin Brandl

Unser Head Professional Martin Brandl ist wieder erkrankt und fällt somit auf unbestimmte Zeit aus.